• Visualisierung: Batzer + Hartmann

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  • Darstellung: Batzer + Hartmann

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Bereits im Frühjahr 2017 erhielt die BG Immobiliengruppe nach einem durchlaufenen Investorenwettbewerb vom Bayerischen Roten Kreuz e.V., Körperschaft des öffentlichen Rechts („BRK“) den Zuschlag, um als Bauherr, Investor und künftiger Vermieter für und mit dem Bayerischen Roten Kreuz als Generalmieter und Betreiber den zweiten und größeren Bauabschnitt des MehrGenerationenCampus Gauting („MGC“) zu entwickeln und zu realisieren. Auf der sog. Nassl-Wiese in Gauting wird nun, nach dem im ersten Bauabschnitt bereits realisierten BRK-Kinderhaus nebst Mitarbeiterwohnungen, im Bauabschnitt 2 das größte Senioren-Projekt des BRK entstehen.

Vielfältige Wohn- und Betreuungsangebote

Das „MGC“ als multimodaler generationenübergreifender Campus bietet in Bauteil 2 für Senioren unterschiedliche Gemeinschafts- und Betreuungsangebote: Angefangen für noch rüstige Senioren, welche weitgehend selbstbestimmt und eigen-verantwortlich ihr Leben gestalten und organisieren können, jedoch in unmittelbarer räumlicher Nähe auf Unterstützungs- und Serviceangebote zugreifen möchten. Für sie bietet der “MGC“ nach dem Modell des Service-Wohnens 22 barrierefreie Wohnungen, nebst hochwertigen Gemeinschaftsflächen sowie einem Restaurant und Café.

Für die stundenweise Betreuung und vornehmlich zur zeitweisen Entlastung von pflegenden Angehörigen steht der im „MGC“ direkt ansässige ambulante Pflegedienst des BRK und / oder dessen neue Tagespflegeeinrichtung für 18 Gäste zur Verfügung.

Für pflegebedürftige Senioren, die einer intensivierten Obhut bedürfen, kann direkt auf dem Campus eine dauerhafte 24-Stunden-Pflege in familienähnlicher Atmosphäre stationär ermöglicht werden. Insgesamt werden hier 84 Bewohner in sechs modernen und familienähnlichen Hausgemeinschaften ein neues Zuhause finden. Jedem Bewohner steht sein eigenes besonders geräumiges Einzelzimmer mit eigenem Bad zur Verfügung.

Zentrum jeder Wohngruppe ist das gemeinsame rd. 100 m² große Wohn- und Esszimmer mit eigener Vollküche. Hier erfolgt die gemeinschaftliche Mahlzeitenzubereitung, an der sich jeder Bewohner beteiligen kann. Darüber hinaus wird dieser Bereich für sonstige gemeinsame und gesellige Aktivitäten genutzt.

In jeder Wohngruppe gibt es eine Alltagsmanagerin (Präsenzkraft), die sich um die Tagesorganisation innerhalb der Gruppe kümmert. Dieses Konzept ermöglicht eine natürliche Tagesstruktur im Rahmen einer familienähnlichen Wohn- und Lebensform, die den Menschen vertraut ist. Im Vordergrund steht die Erhaltung, Stärkung oder Reaktivierung der Alltagskompetenz der Bewohner. Der Tagesablauf wird somit nicht durch Pflege bestimmt.

Hauswirtschaftskräfte, die sonst in zentral organisierten Einrichtungen ohne Kontakt mit den Bewohnern arbeiten, werden aufgrund der Dezentralisierung zu zusätzlichen Präsenzkräften für die Bewohner. Das Erdgeschoß im Zentralbereich bietet ferner auch stark pflegebedürftigen Bewohnern die Teilhabe am kulturellen Leben, zumal dort häufig öffentliche kulturelle und gesellige Veranstaltungen angeboten werden. Des Weiteren steht eine Bibliothek sowie eine Filmvorführraum zur Verfügung.

Generationenübergreifend und offen ins Quartier

Ergänzend werden auf dem Gelände die Gautinger BRK-Sozialstation für ambulante Pflege und hauswirtschaftliche Dienste sowie das Gautinger Forum StaRK – das Begegnungs- und Beratungszentrum für alle Beratungsdienste und Veranstaltungen des BRK – ihre Dienstleistungen anbieten. Hier können sich betreuungsbedürftige Menschen und deren Angehörige, wie auch jeder allgemein interessierte Bürger, zu allen Themen rund um das Leben und Wohnen im Alter informieren. Das geplante Mittagsrestaurant und das Café mit einem vorgelagerten „Marktplatz“ dienen als weiterer Treffpunkt auf dem MehrGenerationenCampus Gauting und können ebenso als Eventfläche für Feiern und Veranstaltungen genutzt werden.

Eine Praxis für eine Physiotherapie oder Ärzte wird im Erdgeschoss am Marktplatz des Campus angesiedelt sein. Die benachbarte 5-gruppige Kindertagesstätte „Henry und Henriette“ sowie 10 Personalwohnungen für die Mitarbeiter des BRK wurden bereits in einem ersten Bauabschnitt errichtet.

Durch das gelebte Miteinander der Generationen wird nicht nur über sog. „gelenkte Kontakte“ Raum für Beziehungen zwischen Jung und Alt gegeben. Ferner wird damit auch das Image der sog. „Altenhilfeeinrichtung“ deutlich verbessert.

Das Pflegeheim auf dem Campus wird gefördert durch den Landkreis Starnberg.

Die Baugenehmigung liegt seit kurzem vor, so dass mit dem Bau für den 2. Bauabschnitt voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2019 begonnen wird.

DIE NUTZUNGEN IM ÜBERBLICK:

  • Vollstationäre Pflege im Wohngruppenmodell mit 84 Plätzen (100% EZ)
  • Teilstationäre Tages-Pflege mit mind. 15 Plätzen auf ca. 250 qm NF
  • Betreutes Wohnen mit 24 Wohnungen auf ca. 1465 qm WF
  • Stützpunkt Ambulanter Pflegedienst des BRK
  • Praxis (Physiotherapie und/ oder Arzt)
  • Restaurant & Café am Marktplatz
  • Beratungszentrum: Forum StaRK
  • Tiefgarage mit 31 Stellplätzen