Anbau und Ernte - wichtige Stationen im Lebenszyklus
Anbau und Ernte – wichtige Stationen im Lebenszyklus

Bei der Planung von Seniorenimmobilien legt die BG Immobiliengruppe besonderen Wert auf großzügig angelegte Außenanlagen mit themenbezogenen Gärten. Je nach Standort und möglichen Kooperationspartnern vor Ort versucht sie schon in der Planungsphase, besondere Elemente der Aussenanlagengestaltung zu integrieren. Wenn das Betreiberkonzept eine spezielle therapeutische Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz vorsieht, plant die BG in jedem Fall einen Gerontogarten – Gärten, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichtet sind.

Gerontogarten im Seniorenstift Germering
Gerontogarten im Seniorenstift Germering
Gerontogarten im Seniorenstift Germering
Gerontogarten im Seniorenstift Germering

Elemente der Aussenanlagengestaltung

1. Gerontogarten

Der Gerontogarten wird nach wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der gerontopsychatrischen Forschung geplant und ist für die Bewohner weit mehr als nur ein Garten – er ist eine besonders effektive Form der Therapie. Unruhe, Aggressionen und Angstzustände, unter denen Menschen mit Demenz häufig stark leiden, werden deutlich minimiert.

Den ersten Gerontogarten hat die BG Immobiliengruppe 2007 von der spezialisierten Landschaftsarchitektin Isabelle Woysch für das Seniorenstift Germering planen lassen. In enger Zusammenarbeit mit der Heimleitung und der zuständigen Therapeutin wurde das Konzept des Gartens auf die Bewohner mit ihren Krankheitsbildern abgestimmt. Das Thema „Alltagsverlockungen“ wurde zum Motto des Gartens. In dem Konzept werden Gartenräume als “Gefühlsräume” gestaltet, in denen Symbolik und Farben eine große Rolle spielen. In diesen Räumen werden ganz gezielt verschiedene Stimmungen ausgelöst, die den Gemütszuständen der Menschen mit Demenz entsprechen und somit diese “validieren”. Mit seinen verschiedenen Angeboten (z.B. einer Naschecke, die aus Beerensträuchern besteht) begleitet er die Bewohner in ihre Kindheit und Jugend, bietet ihnen Bereiche, die aktivieren und zur Kommunikation anregen, ebenso wie eine Trauer- oder Meditationsecke und einiges mehr.

Lernen durch Erfahrung
Lernen durch Erfahrung

2. Generationen Aktiv Platz

Nicht auf der Parkbank, sondern an Fitnessgeräten sollen Senioren in Zukunft ihre Zeit verbringen, um ihr Alter in Gesundheit genießen zu können. Der Generationen Aktiv Platz soll den Bewohnern einer Senioreneinrichtung und anderen Anwohnern sowie Kindern die Möglichkeit bieten, sich körperlich zu betätigen und ihre Feinmotorik zu trainieren. Der gesellschaftliche Faktor dabei: Man schafft eine Begegnungsstätte für Jung und Alt und führt damit verschiedene Generationen über Spiel, Spaß und körperliche Ertüchtigung zueinander.

Garten der Begegnung, Germering
Garten der Begegnung, Germering

3. Garten der Begegnung

In Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat der Stadt Germering wurde der „Garten der Begegnung“ zur Eröffnung einer Seniorenresidenz der BG Immobiliengruppe 2002 angelegt. Seitdem zieht er jährlich 4000 Besucher an und war Teil der Bundesgartenschau 2005 in München. Das Thema des Gartens sind Heilpflanzen in allen Facetten. Kreisförmig um einen Weltkugel-Brunnen angeordnete Beete, Ruhebänke und Gewächshäuser auf einer Fläche von 540 Quadratmeter sorgen für Entspannung und Erholung für Leib und Seele. Der Garten ist offen für Jedermann und schafft Begegnungen zwischen Jung und Alt, Behinderten, Kranken und Gesunden.

Individuell gestaltete Bewohnergärten
Individuell gestaltete Bewohnergärten

Das Seniorenzentrum Grasbrunn. Ein Praxisbeispiel.

Im Seniorenzentrum Grasbrunn werden für die Bewohner drei verschiedene Freiräume an der frischen Luft geschaffen, darüber hinaus haben sie aufgrund der Lage die Natur vor der Haustür. Aber nicht nur die Bewohner profitieren, auch das Personal, Angehörige und Besucher empfinden abwechselungsreiche Gärten in einer Seniorenanlage als Ort der Kommunikation, Entspannung und Erholung. Bei der Auswahl des Pflegeplatzes spielt für viele Angehörige das Vorhandensein von attraktiven Außenanlangen eine mit entscheidende Rolle.

Die Bewohnergärten sind für jeden offen und bieten für Senioren von außen die Möglichkeit, sich durch die Pflege zu engagieren und damit dauerhafte Kontakte zum Haus und seinen Bewohnern zu knüpfen.

Der Rosengarten ist für alle Bewohner, Angehörigen und Gäste des Hauses zugänglich und dient als Rückzugsort oder als Ort der Begegnung.

Der Gerontogarten wird speziell für die dementiell erkrankten Bewohner als abgeschlossener eigener Garten konzipiert, in dem sie sich frei bewegen können.